Filmbericht
Eingetragen: 27.07.2008, 17:46 Uhr - Letzte Änderung: 27.07.2008, 19:27 Uhr
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Domino
Domino-live Fast, Die Young (Originaltitel)
Filmhandlung:
Filmbericht:
"Domino" gedenkt der inzwischen verstorbenen Domino Harvey. Obwohl die Lebensgeschichte des "Engel des Feuers" als Vorlage diente, und das thematische Potential durch eine grandiose Besetzung veredelt wurde, erbrachte das Werk keinen kommerziellen Erfolg.
Bereits am Anfang wird auf die Fiktion der Story verwiesen, biographische Bezüge lassen sich nur im Familienleben und der Abneigung gegenüber der pseudoheilen Welt finden. Diese wird als Parodie auf die amerikanische Fernsehkultur eingebaut (Springer, Beverly Hills 90irgendwas). Die BH-Darsteller, die beauftragt werden, eine Realityschow über die Kopfgeldjägerbande zu filmen, greifen sehr unglückliche Rollen ab, und der Versuch zur Selbstironie wirkt so überspitzt, als dass er noch funktionieren könnte. Daneben wird der Handlungsstrang stets neu verknotet, so dass der Erzähler selbst dem Erklärungsbedarf, wie plötzlich alles zusammenhängt, entgegentreten muss. Dies wird zwar optisch innovativ vermittelt, ist jedoch bereits aus anderen Filmen bekannt.
Scott verwendet weiterhin Rückblenden und die Ich-Erzähl-Perspektive, die Ruhe schaffen und im klaren Kontrast zu Szenen stehen, in denen rasante Bildschnitte und eine intensive, grelle Farbauswahl dominieren. Cool ist auch, wie einige Elemente aus Dominos Kindheit, der Münzwurf und der Goldfisch, der wohl das Ende der Naivität symbolisieren soll, immer wieder aufgegriffen werden.
Obwohl die Darsteller überzeugen, Action, Humor etc. geboten werden, muss ich sagen, es fehlt einfach was. Der Film bietet zwar einen positiven Entertainmentfaktor, hinterlässt jedoch neben der Erinnerung an eine umwerfende Keira nichts anderes als das.
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Domino
Domino-live Fast, Die Young (Originaltitel)
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"Kopf-du lebst, Zahl-du stibst." Domino ist Kopfgeldjägerin und berichtet im Verhör über ihren letzten Auftrag. Bereits in jungen Jahren vom Yuppieleben und dem typischen Girliemist angewidert, entschließt sie sich, mit 23 Jahren dieses zwielichti...
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"Domino" gedenkt der inzwischen verstorbenen Domino Harvey. Obwohl die Lebensgeschichte des "Engel des Feuers" als Vorlage diente, und das thematische Potential durch eine grandiose Besetzung veredelt wurde, erbrachte das Werk keinen kommerziellen Erfolg.
Bereits am Anfang wird auf die Fiktion der Story verwiesen, biographische Bezüge lassen sich nur im Familienleben und der Abneigung gegenüber der pseudoheilen Welt finden. Diese wird als Parodie auf die amerikanische Fernsehkultur eingebaut (Springer, Beverly Hills 90irgendwas). Die BH-Darsteller, die beauftragt werden, eine Realityschow über die Kopfgeldjägerbande zu filmen, greifen sehr unglückliche Rollen ab, und der Versuch zur Selbstironie wirkt so überspitzt, als dass er noch funktionieren könnte. Daneben wird der Handlungsstrang stets neu verknotet, so dass der Erzähler selbst dem Erklärungsbedarf, wie plötzlich alles zusammenhängt, entgegentreten muss. Dies wird zwar optisch innovativ vermittelt, ist jedoch bereits aus anderen Filmen bekannt.
Scott verwendet weiterhin Rückblenden und die Ich-Erzähl-Perspektive, die Ruhe schaffen und im klaren Kontrast zu Szenen stehen, in denen rasante Bildschnitte und eine intensive, grelle Farbauswahl dominieren. Cool ist auch, wie einige Elemente aus Dominos Kindheit, der Münzwurf und der Goldfisch, der wohl das Ende der Naivität symbolisieren soll, immer wieder aufgegriffen werden.
Obwohl die Darsteller überzeugen, Action, Humor etc. geboten werden, muss ich sagen, es fehlt einfach was. Der Film bietet zwar einen positiven Entertainmentfaktor, hinterlässt jedoch neben der Erinnerung an eine umwerfende Keira nichts anderes als das.
| Pro: -Aufgebot der Besetzung -überzeugend gespielt -verschiedene filmtechnische Stilelemente |
Kontra: -zu wenig authentisch |
Filmwertung des/r Autoren/in:![]() (Bewertungssystem ansehen) |
Darsteller: |
Produktionsdaten: Erschienen: 2006 Kategorie: Action FSK: 16 Jahre |
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GhostDog Punkte: 6808 |
vom: 29.07.2008, 14:33 Uhr
guter Bericht, seh ich eigentlich auch so... Auch die Bewertung ist in meinen Augen absolut in Ordnung. Ein Film den man sich einmal ansehen sollte - aber nix für die "heavy rotation" ;) |


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